Let’s make money! - Let’s refine Gold! - Let’s sublimate Money! - Let’s burn money!
Von “Easy Credit”, “Let’s make money” zum Prof. Dr. Wolfang-Filc-Vortrag “Ursachen ineffizienter Finanzmärkte und ihre Folgen” vor dem Bernard-Vogel-Kreis.
Es war eine harte Woche: Die Lame Duck George W. Bush hört einfach nicht auf dummes Zeug zu schnattern.
Auf dem Weg zum “Broadway”, zu “Let’s make money”, füttert mich eine Animateuse/Hostesse(?) von “Easy Credit” (Im Finanzverbund der VolksbankenRaiffeisenbanken - Habe ich nicht gerade lernen sollen, dass das - mit den Sparkassen - die neuen Guten seien?) mit einem (chinesischen ?) Glückscookie (Komisch, Zeugen Jehovas ist es inzwischen gerichtlich verboten, mich unaufgefordert anzuquatschen und mir den “Wachturm” aufs Auge zu drücken.).
Allerdings nicht ohne mich auf dem “Wunder”-Tütchen darauf hinzuweisen, dass es sich um “Weizengebäck mit einem Zettel im Inneren, der vor dem Verzehr herauszunehmen ist,” handelt.
Wie gut, dass ich mir (den Chinesen sei Danke!) angewöhnt habe, das Kleingedruckte VORHER zu lesen:
Auf dem Zettel allerdings steht, dass man mich gerne kreditfinanziert zu den Pyramiden schicken möchte. Und ich weiß, es wird sich NIE was ändern (höchstens noch mehr Wahnsinn mit noch mehr Methode )… .
Diese (Welt-)Gesellschaft ist verloren!
Zur Bestätigung setze ich meinen Weg von dem örtlichen “Wallstreet”-Vertreter in der FLEISCHstraße, der mich mit Weizengebäck abspeisen will, ins “Broadway” fort und schaue mir den Film des Produzenten und Autoren von “We feed the world” an.
Am Freitag gab ich mir dann den Rest: Die Lese von “Ursachen ineffizienter Finanzmärkte und ihre Folgen” von Prof. Dr. Wolfgang Filc, eines Beitrages also, den er so - mehrmals upgedated (siehe unten) natürlich - von der FES (1/1998 Mehr Wirtschaftswachstum durch gestaltete Finanzmärkte - Nationaler Verhaltenskodex und internationale Kooperation) über die Beilage der Wochenzeitung “Das Parlament” bis hin zum Magazin SPW der “Linke”(05.11.2008) gehalten bzw. veröffentlicht hat.
Immerhin: Man sieht vor dem geistigen Auge (nicht nur wegen des Jahrestages ) den “Ewigen” hellblauen Trabi vorbeifahren und hinter dem geistigen Ohr die legendären “Wahnsinn”-Rufe.
Wer hätte noch vor 10 Jahren gedacht, dass einmal ein Trierer Wirtschaftsprofessor einen nahezu gleichlautenden Vortrag, den er wenige Tage vorher in einem linken Magazin veröffentlichte, vor dem Trierer Bernhard-Vogel-Kreis halten würde?
Schade nur, dass er - als einer der schwarzen Schwäne wie Prof. Otte, Nasssim Nikolas Taleb oder Jeremy Grantham- das Geschnatter eines George W. Bush und seines immer noch funktionierenden Netzwerks (Greenspan, Bernanke, Paulson etc.) nicht dauerhaft übertönen können wird.
Schade auch, dass es dem Bernhard-Vogel-Kreis nicht gelang oder man es erst gar nicht wollte, diesen Vortrag aus dem Elfenbeinturm auf der Tarforster Flur in die Innenstadt und damit unters Volk herunter zu holen (um die Uni ins Volk einzubetten, woran kein Geringerer als Ex-OB-Schröer noch einen Tag vorher beim “Dies academicus” erinnerte) (In Österreich gibt’s z.B. SCHULVORSTELLUNGEN des Films(!!!).
Dabei bot sich eigentlich die Neu-Wiedereröffnung-Eröffnung des “Broadway”-Kinos und der Start des Films “Let’s make money” geradezu an … .
Schade halt.
Für alle, die den Vortrag verpaßt haben, finden sich unten die Links zur Lektüre (vor oder nach dem Film!).
Auf Ottes Crash und Talebs Schwarze-Schwan- bzw. Black-Swan-Buch hatte ich ja hier bereits hingewiesen bzw. verlinkt.
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“Wagenhofer entwirft in aller Ruhe, umso erschreckender, die Feinzeichnung der Hintergründe des nun drohenden Wirtschaftskollaps - und positioniert seinen Film als deutliches Plädoyer für die Regulierung der Finanzindustrie.”
Stefan Grissemann, “Profil”
“Trotz aller eigenen Einsicht, mit der Erwin Wagenhofer nach dem internationalen Erfolg seines dokumentarischen Welternährungs-Thrillers WE FEED THE WORLD nun noch viel tiefer ins Schwarze trifft, hat er dies kaum ahnen können: dass sein bereits 2006 begonnenes Opus Let’s make MONEY jetzt einschlägt wie von allen Kassandren gerufen.”
Peter von Becker, “Tagesspiegel”
“Der Kinofilm zur Weltkrise.”
Kurier
“Wagenhofer verzichtet auf den Gestus eines skandal-behauptenden Aufdeckungsjournalismus à la Michael Moore und findet stattdessen mit nüchterner Sachlichkeit reale Bilder für den längst nur noch im Abstrakten stattfindenden Warenhandel und Geldtransfer.”
Dominique Gromes, “The Gap”
http://www.focus.de/finanzen/news/money-service-das-literarische-parkett_aid_243353.html
21. Neue Weltordnung. Ohne neue Kooperation in der Weltwirtschaft drohen sich Finanzkrisen wie in Ostasien oder Südamerika zu wiederholen, schreibt Wolfgang Filc, Wirtschaftsprofessor an der Universität Trier und für kurze Zeit Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium. Er schlägt ein System fester Wechselkurse vor. Der Preis einer Währung, glaubt er, sei viel zu wichtig, um sie den heftigen Schwankungen des Marktes zu überlassen. Bei aller berechtigten Kritik an solchen Ideen: Filc trägt seine Argumente schlüssig vor und gönnt seinen Lesern so manchen Insider-Blick hinter die Kulissen der internationalen Finanzdiplomatie. Das nichtssagende Nachwort von Filcs Ex-Chef Oskar Lafontaine (SPD) ist dagegen völlig überflüssig.
| Politik und Gesellschaft Online International Politics and Society 1/1998 |
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| Wolfgang Filc Mehr Wirtschaftswachstum durch gestaltete Finanzmärkte Nationaler Verhaltenskodex und internationale Kooperation |
| Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 7/2008) |
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Stabilität des internationalen Finanzsystems |
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Wolfgang Filc
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16. November 2008 um 20:01 Uhr
Marc Faber: Bernanke und Paulson(siheoben- Netzwerk !!!! funktioniert noch) entassen!!
http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/marc-faber-bernanke-und-paulson-entlassen;2087617
16. November 2008 um 20:16 Uhr
Genau! Und Greenspan, ausgerechnet Greenspan (Mr. Bubble) gibt seinen Senf dazu und schwadroniert JETZT über den Jahrhundert-TSUNAMI, als sei alles oder der einfach so vom Him… Erdmittelpunkt gekommen… .
Taugt Bin Laden nicht mehr als Börsenfeind Nr. 1?
Der “STERN” machte vor zwei Wochen mit dem Titel “der Ruinator” ( G. W. Bush!!) auf.
Es sage niemand mehr etwas über die Kopf-in-den-Sand-Stecken-Strategie der Kunden eines Peter ZWEGAT … .
Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel hier sehen:
http://142lupusalpha.blog.volksfreund.de/2008/10/18/mr-bubble-ist-alan-greenspan-ist-der-borsencrash-kein-zufall/#comments
16. November 2008 um 21:10 Uhr
October 28, 2008 - 12:58 PM Print this story Send this story RSS Feed
Dr Doom sees gloom for global bourses
Swiss financial guru Marc Faber tells swissinfo he sees hard times ahead for the world’s stock exchanges and even state bankruptcy for the United States.
He also believes that stock exchanges will stay at low levels for a long time.
Faber, otherwise known as Dr Doom for his contrarian views on the economy, has lived in Asia for the past 35 years.
[...]
swissinfo: How did it come to such a situation?
M.F.: A credit bubble has been growing for 25 years. We’ve seen, in particular over the past seven years, an unbelievable credit growth, which fuelled economic development. Then there were structural changes in the economy, for example the sinking saving ratios that have had an effect on consumption and growth rates.
The situation worsened in 2001 in the United States when the central bank lowered the interest rate from 6.5 per cent to an unheard of one per cent in 2003. This ultra-expansive monetary policy led to a credit growth that was five times higher than growth of the economy. A bubble growth and later the crash were the logical consequences.
swissinfo: Hav……………….
http://www.swissinfo.org/eng/front.html?siteSect=109&ty=st&sid=9900162
16. November 2008 um 23:29 Uhr
16.11.2008
Schrift:
TATORT FINANZMARKT
Ein Krimi, der die Welt verändert
Von Ansbert Kneip
Die globale Finanzkrise kam keineswegs überraschend. Wer den Weg in die Katastrophe rekonstruiert, stößt auf eine Kriminalstory unvorstellbaren Ausmaßes: mit skrupellosen Zockern, einfallsreichen Jongleuren, düsteren Propheten. Der SPIEGEL hat ihr nachgespürt - Protokoll einer Recherche.
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http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,590556,00.html
17. November 2008 um 13:37 Uhr
Neun-Monats-Zahlen
Milliardenminus für Staatsbank KfW
Pannenüberweisung an Lehman, Notverkauf der Tochter IKB, Fehlspekulationen in Island - die KfW-Bank hat in den letzten Monaten für so manche negative Schlagzeile gesorgt. Nun lässt sich das Horrorjahr allmählich in Zahlen fassen.
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http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:Neun-Monats-Zahlen-Milliardenminus-f%FCr-Staatsbank-KfW/440028.html
17. November 2008 um 15:00 Uhr
[...] Nein, nicht die (Fob=FassohneBoden)Opel-Arbeiter, nein, nein. Goldman-Sachs-Chef verzichtet gener… [...]
29. Juni 2009 um 15:40 Uhr
[...] http://142lupusalpha.blog.volksfreund.de/2008/11/16/lets-make-money-lets-refine-gold-lets-sublimate-... [...]